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Frieden für die Welt

Frieden für die Welt - Wir setzen ein Zeichen!

Unser dieser Überschrift standen der Schul-Adventskalender und der Jahresausklang. 

Honeybees

Upcycling

Wohin mit unserem Müll?! Mit dieser Frage haben sich die SchülerInnen des DKP-Kurses Stufe 9 beschäftigt. Neben der Erkenntnis, dass Müll am besten gar nicht erst entsteht (#zerowaste #noplastic), wurde sich auch intensiv damit auseinandergesetzt, wie man vorhandenem „Müll“ ein zweites, sinvolles Leben schenken kann.

Hier einige Ergebnisse verschiedener Upcycling-Aktionen.

 

Exkursion ins Gasometer

Exkursion ins Gasometer – wo menschliche Zerstörungskraft sichtbar wird

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Umwelt… Themen, die nicht nur global eine wichtige Rolle spielen, sondern auch den Alltag von jungen Menschen mehr und mehr beeinflussen – denn es geht vor allem um ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht.

Dies wurde den Wahlpflicht-Kursen Deutsch-Kunst-Politik und Bio+ des Städtischen Gymnasiums Straelen während ihrer eintägigen Exkursion ins Gasometer nach Oberhausen sehr bewusst: „Es war erschreckend zu sehen und zu hören, was uns in Zukunft erwarten wird, wenn wir den Klimawandel nicht stoppen.“ (Lea T.)

Die noch bis Dezember laufende Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ zeigt auf großformatigen Fotos zunächst die Schönheit – und den für unsere Augen manchmal grausam anmutenden Alltag – der Natur. Ob Galapagosschildkröten, Jäger und ihr Beute oder beeindruckende Landschaftsaufnahmen- im Erdgeschoss dieses alten Stücks Industriekultur lernt man Natur von ihrer imposanten Seite kennen.

Und dann betritt man die erste Etage und wird mit der geballten Zerstörungskraft menschlichen Handelns konfrontiert: Müll, Millionenstädte, Raubbau, Tiersterben… Ein beeindruckendes Konzept, wie Hannah N. feststellen musste: „Man denkt zunächst, dass eine Ausstellung aus Bildern nicht sehr spannend ist, doch die Bilder und insbesondere deren Hintergundgeschichten waren sehr ergreifend und einem wurde noch einmal bewusst, in welch schlimmer Lage sich unsere Welt gerade befindet.“ Denn zu oft, da waren sich die 35 SchülerInnen einig, „verschließen wir die Augen vor der Realität, vor allem, wenn man in einer so (scheinbar) heilen Welt wie in Straelen lebt.“ (Sophie K.). Ola K. ergänzt: „Als wir zu den Katastrophen, die die Menschheit angerichtet hat, übergegangen sind, wurde uns bewusst, dass wir und leider auch die Tiere ein ernsthaftes (Umwelt-)Problem haben. Also macht mit, setzt euch für Nachhaltigkeit ein! Zusammen können wir die Erde retten!“ Diesem Plädoyer kann sich Annika H. nur anschließen: „Die Ausstellung hat mich sehr erschüttert und mir noch einmal gezeigt, dass wir dringend gegen den Klimawandel vorgehen müssen, um unserer Welt, der Menschheit und der Tierwelt nicht ihr Grab zu schaufeln.“

Denn noch ist nicht alles dunkel und aussichtslos, wie auch die Ausstellung zeigt. „Wir haben Anregungen bekommen, unseren Konsum zu reduzieren.“ (Pia A.) und Jessika B. überlegt: „Die Idee von begrünten Häuser in Millionenstädten hat uns besonders gefallen.“

Und wenn man am Ende unter der riesigen Erdkugel liegt, die unter dem Dach befestigt ist, und die Lichtprojektionen bewundert, bekommt man einen Eindruck davon, wie einzigartig, schön und schützenswert unsere Erde doch ist- und die Einsicht, dass jede und jeder von uns sein Möglichstes tun sollte, um unseren Planeten zu retten.

DKP und Bio+ Stufe 9

 

Plastikfreies Bio-Frühstück

Nachhaltiges Frühstück, ist das so schwer? 

 

Kauft ihr auch oft Lebensmittel, die euch - vom ökologischen Standpunkt her - nicht ganz geheuer sind? 

Der DKP-Kurs hat die Alternative ausprobiert: Frühstück mal plastikfrei und bio. Geht das? 

 

Die Antwort: JA - aber. 

 

Zunächst die guten Nachrichten: Die Planung eines gesunden, nachhaltigen Frühstücks ist auf dem Papier einfach. 

 

Viele Lebensmittel lassen sich mittlerweile leicht in Bio-Qualität besorgen. Ob im Bio-Supermarkt, beim Bio-Bauern oder selbst in den Supermarkt-Ketten - Bio ist kein Exot mehr, sondern im normalen Alltag angekommen. 

 

Und wie sieht es mit der Verpackung aus? Auch da haben die SchülerInnen Lösungen gefunden: Papiertüten, Stoffbeutel, Mehrweg-Netze und von zu Hause mitgebrachte Tupperdosen, die an der Ladentheke befüllt werden, für den Käse (und für alle, die nicht vegetarisch leben wollen, auch für den Aufschnitt, natürlich). Verpackung und Transport (auf dem Fahrrad oder zu Fuß, ganz umweltfreundlich) plastikfrei - check! 

 

Ergänzt werden sollte um frische Brötchen aus der (Bio-)Bäckerei, Bio-Joghurt aus Glasgläsern und Haferflocken aus einem Unverpackt-Laden sowie selbstgemachte Bratapfel-Marmelade (Herbstzeit ist Apfelzeit, saisonales und regionales Obst ist immer die beste Wahl!). 

 

Und die Getränke? Bio-Milch aus Flaschen, Wasser aus dem schuleigenen Wasserspender, regionaler Apfelsaft in Glasflaschen sowie Tee und Kakao aus Fairtrade-Anbau. 

 

Klingt, alles in allem, nach einem rundum gelungenen Frühstück, das keine Wünsche offenlässt. 

 

Nun das ABER: Der Kauf von Bio-Artikel geht ins Geld. Das mussten auch unsere SchülerInnen am eigenen Leib erfahren. Und so reichte das eingesammelte Geld nicht für all die Leckereien, die auf der Einkaufsliste standen. Satt geworden sind trotzdem alle, und vielleicht ist es das, was man aus so einer Aktion lernen kann: Lieber bewusst auf Dinge verzichten und die Dinge, die man sich guten Gewissens (aus ökonomischer UND ökologischer Sicht) leisten kann, genießen. 

 

Vielleicht probiert ihr es zu Hause ja auch einmal aus! Und die Bratapfel-Marmelade können wir euch einstimmig empfehlen. ;-)