Langjähriges Engagement für Prävention ausgezeichnet
Die Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 des Städtischen Gymnasiums Straelen haben auch in diesem Schuljahr erneut erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ teilgenommen. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Gesundheitsförderung und die Auseinandersetzung mit den Folgen des Rauchens sowie des Konsums von E-Zigaretten. Für einige Klassen war es bereits die vierte Teilnahme, andere waren erstmals dabei. Alle Lerngruppen schlossen den Wettbewerb erfolgreich ab. Seit elf Jahren beteiligt sich das Gymnasium regelmäßig mit allen Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 an der Aktion. Lehrer Steffen Schmidt, der die Teilnahme seit vielen Jahren koordiniert, sieht darin einen wichtigen Baustein der schulischen Gesundheitsbildung. „Vor allem zeigt unsere langjährige Teilnahme, dass wir als Schule das Thema ernst nehmen und überzeugt davon sind, dass diese Art der Prävention wirken kann“, betont er. Zur Preisverleihung war Jennifer Kodelka von der AOK Rheinland/Hamburg zu Gast. Sie lobte die große Beteiligung und machte zugleich auf die gesundheitlichen Risiken von Zigaretten und E-Zigaretten aufmerksam. Gerade angesichts neuer Konsumformen sei es wichtig, junge Menschen frühzeitig für die Folgen des Nikotinkonsums zu sensibilisieren. Auch die Schülerinnen und Schüler sehen in dem Wettbewerb einen positiven Anreiz. „Es ist ja auch ein Ansporn, nicht zu rauchen, wenn man etwas dafür bekommt“, sagt die 15-jährige Pauline. Ihre Mitschülerin Marie findet es grundsätzlich wichtig, sich früh mit den gesundheitlichen Folgen des Rauchens auseinanderzusetzen. Über einen Sonderpreis durfte sich die Klasse 9a freuen. Sie gewann 309 Euro für die Klassenkasse. Auch das Städtische Gymnasium wurde für sein langjähriges Engagement in der Präventionsarbeit ausgezeichnet.Schulleiterin Kerstin Schneider würdigte die kontinuierliche Teilnahme der Schule: „Wir nehmen seit vielen Jahren mit großem Erfolg an ,Be Smart – Don’t Start‘ teil. Dass einige Klassen bereits zum vierten Mal dabei sind, ist eine bemerkenswerte Leistung und zeigt, welchen Stellenwert Gesundheitsförderung an unserer Schule hat.“
Franziska Bohn

