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Exkursion ins Gasometer

– wo menschliche Zerstörungskraft sichtbar wird

 

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Umwelt… Themen, die nicht nur global eine wichtige Rolle spielen, sondern auch den Alltag von jungen Menschen mehr und mehr beeinflussen – denn es geht vor allem um ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht.

Dies wurde den Wahlpflicht-Kursen Deutsch-Kunst-Politik und Bio+ des Städtischen Gymnasiums Straelen während ihrer eintägigen Exkursion ins Gasometer nach Oberhausen sehr bewusst: „Es war erschreckend zu sehen und zu hören, was uns in Zukunft erwarten wird, wenn wir den Klimawandel nicht stoppen.“ (Lea T.)

Die noch bis Dezember laufende Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ zeigt auf großformatigen Fotos zunächst die Schönheit – und den für unsere Augen manchmal grausam anmutenden Alltag – der Natur. Ob Galapagosschildkröten, Jäger und ihr Beute oder beeindruckende Landschaftsaufnahmen- im Erdgeschoss dieses alten Stücks Industriekultur lernt man Natur von ihrer imposanten Seite kennen.

Und dann betritt man die erste Etage und wird mit der geballten Zerstörungskraft menschlichen Handelns konfrontiert: Müll, Millionenstädte, Raubbau, Tiersterben… Ein beeindruckendes Konzept, wie Hannah N. feststellen musste: „Man denkt zunächst, dass eine Ausstellung aus Bildern nicht sehr spannend ist, doch die Bilder und insbesondere deren Hintergundgeschichten waren sehr ergreifend und einem wurde noch einmal bewusst, in welch schlimmer Lage sich unsere Welt gerade befindet.“ Denn zu oft, da waren sich die 35 SchülerInnen einig, „verschließen wir die Augen vor der Realität, vor allem, wenn man in einer so (scheinbar) heilen Welt wie in Straelen lebt.“ (Sophie K.). Ola K. ergänzt: „Als wir zu den Katastrophen, die die Menschheit angerichtet hat, übergegangen sind, wurde uns bewusst, dass wir und leider auch die Tiere ein ernsthaftes (Umwelt-)Problem haben. Also macht mit, setzt euch für Nachhaltigkeit ein! Zusammen können wir die Erde retten!“ Diesem Plädoyer kann sich Annika H. nur anschließen: „Die Ausstellung hat mich sehr erschüttert und mir noch einmal gezeigt, dass wir dringend gegen den Klimawandel vorgehen müssen, um unserer Welt, der Menschheit und der Tierwelt nicht ihr Grab zu schaufeln.“

Denn noch ist nicht alles dunkel und aussichtslos, wie auch die Ausstellung zeigt. „Wir haben Anregungen bekommen, unseren Konsum zu reduzieren.“ (Pia A.) und Jessika B. überlegt: „Die Idee von begrünten Häuser in Millionenstädten hat uns besonders gefallen.“

Und wenn man am Ende unter der riesigen Erdkugel liegt, die unter dem Dach befestigt ist, und die Lichtprojektionen bewundert, bekommt man einen Eindruck davon, wie einzigartig, schön und schützenswert unsere Erde doch ist- und die Einsicht, dass jede und jeder von uns sein Möglichstes tun sollte, um unseren Planeten zu retten.