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KiS - Künstler in die Schule

1. Chronologie des Projekts:

Das Projekt „Künstler in die Schule“ hatte in der Vergangenheit, abhängig von der Persönlichkeit des Künstlers und seiner Thematik, jedes Mal einen anderen Schwerpunkt. Das Projekt lebt seit dem Jahr 2000 und fand 2011 zum 10. Mal in unserem Gymnasium statt. Eine Übersicht über die stattgefundenen Projekte sowie Eindrücke aus diesen finden Sie im Archiv des Projekts

Für unsere Schule ist es eine tolle Möglichkeit, den Schülerinnen und Schüler Kunstwerke im Original zu präsentieren – für die „Patenklasse“ des Künstlers (s. 1.3.) ist es die Chance, Kunstunterricht einmal ganz anders zu erleben.

2. Zur Konzeption des Projekts:

2.1. Ziele

Die Schüler sollen drei bis vier Wochen lang mit Kunstwerken im Original, einer Ausstellung zu einem bestimmten Thema, konfrontiert werden. Dadurch soll eine ganz andere Qualität von „Sehen und Wahrnehmen“, sich „Inspirieren und Beeindrucken lassen“ ermöglicht werden. Die Ausstellung findet immer im Foyer des Gymnasiums, d.h. dem Zentrum der Schule statt.

Den Schülern soll die Möglichkeit eröffnet werden, einmal den Menschen (Künstler) näher kennenzulernen, der hinter dem Kunstwerk steht. Sie sollen die Möglichkeit haben, Fragen stellen zu können zur Aussageabsicht, zum gestalterischen Prozess, zur gestalterischen Umsetzung, zu allem, was ihnen im Hinblick auf die Werke interessant erscheint. Diese Möglichkeit bietet sich den Schülern im Museum normalerweise nicht.

Das Berufsbild des „Künstlers“ soll transparenter, greifbarer werden. Die Schüler sollen durch das Gespräch mit dem Künstler einen Eindruck davon bekommen, mit welchen gestalterischen, aber auch z.B. logistischen und finanziellen Problemen der Künstler zu kämpfen hat, bis er seine Idee gestalterisch umsetzen kann.

Die Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, sich selbst gestalterisch mit dem Werk des Künstlers gestalterisch auseinanderzusetzen. Im Kunstunterricht erhalten sie eine praktisch rezeptive Aufgabe zu den ausgestellten Kunstwerken oder eine Aufgabe, die sich konkret auf die Thematik der Ausstellung bezieht. Dabei soll der Künstler den Kontakt mit den Schülern suchen z.B. durch Arbeitsgespräche, durch gemeinsame Reflexion des Gestaltungsprozesses. Der ausstellende Künstler/die ausstellende Künstlerin soll nicht nur ausstellen, sondern  im Rahmen der Möglickeiten aktiv am Unterrichtsgeschehen teilnehmen.

2.2. Auswahl des Künstlers/ der Künstlerin

Ausstellen darf an unserer Schule jeder, der bereit ist, mindestens zwei Doppelstunden mit einer Klasse zusammenzuarbeiten und sich und sein Werk den Schülern zur Diskussion zu stellen. Er soll den Schülern einen anderen Zugang zu seinen Werken ermöglichen, indem er Auskunft gibt über Entscheidung zur Thematik, Aussageabsicht, biographische und historische Rahmenbedingungen, Ikonographie, etc. Fragen, die ausschließlich der Künstler verlässlich und authentisch beantworten kann.

Der Künstler muss bereit sein, unentgeltlich Zeit für dieses Projekt zu investieren und das Risiko einer unversicherten Ausstellung einzugehen.

Die Werke des Künstlers müssen sich thematisch in die Lernvorgaben des Unterrichtsfaches Kunst einbinden lassen.

2.3. „Patenschaft“ einer Klasse für das Projekt

Jede Ausstellung erfordert die freiwillige Übernahme einer „Patenschaft“ durch eine Klasse. Diese  Klasse übernimmt gestalterische und organisatorische Aufgaben im Zusammenhang mit der Durchführung der Ausstellung.(z.B. Pressearbeit, Mithilfe bei der Präsentation der Ausstellung, Entwürfe für Einladungskarten etc.)

Der Künstler begleitet dieses „Patenklasse“ im Gegenzug auch in der Umsetzung der gestalterischen Aufgabe zu seinem Werk. (s.2.1.)

Sind Sie künstlerisch tätig und haben Sie Zeit und Lust, am Projekt teilzunehmen, dann zögern Sie nicht! Es macht so viel Spaß,  mit jungen Menschen zu diskutieren und gemeinsam gestalterisch zu arbeiten – kommen Sie  zu uns in die Schule, stellen Sie aus  und machen Sie mit!

Ansprechpartnerin: B.Klenner, StR'