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SLAMDUNK – der Poetry Slam der Q1

Wie auch in den letzten Jahren, fanden sich auch in diesem Jahr wieder Schüler des Literaturkurses der Q1 zusammen, die mit ihren selbst geschriebenen Texten gegeneinander in einem modernen Dichterwettstreit gegeneinander anzutreten. Neben drei Schülerinnen und Schülern, die bereits im November bei den 6. Gelderner Stadtmeisterschaften im Poetry Slam Erfahrungen sammeln konnten, standen am 18.01.2017 auch fünf Neulinge auf der Bühne und performten ihre Texte. Das Forum des Städtischen Gymnasium Straelen, das erfahrungsgemäß bei jeder Veranstaltung gut besucht ist, bot zunächst genügend Platz; doch nach und nach strömten immer mehr Besucher in das Forum, sodass einige stehen mussten, weil keine Stühle mehr übrig waren.

Die Moderation übernahmen Luisa Burg und Pepe Caspers aus dem Literaturkurs von Frau Göbser. Die beiden erklärten dem Publikum zunächst, was genau ein Poetry Slam ist und wie die Bewertung durch das Publikum abläuft. Aber das wichtigste sei der Respekt – das machten sie klar: „Respect the poet“. Mark Krause, Uli Geelen, Julian Mertens, Martin Geerkens (alle Q2) und Johanna Sieben (Q1) sorgten für musikalische Akzente.

Frau Göbser startete den Abend mit ihrem selbstgeschriebenen Text, in dem sie ihre Sehnsucht nach Schnee ausdrückte. Das Publikum bewertete ihren Slam in einem Testlauf der Bewertung.

Als erster Slammer im Wettbewerb betrat Moritz Niklas die Bühne und philosophierte über seine Namensgebung, die für die „Niklas-se“ wohl eher ein Fluch als ein Segen ist. Danach vertraute uns Julian Zetzen mit seinem Text „Lampenfieber“ an, wie er sich auf der Bühne fühlte und wovor er Angst hat. Als erstes Mädchen an diesem Abend erzählte uns Lara Paasen mit „Du fehlst“ die Geschichte davon, wie sie ihr verlorenes Selbstvertrauen wiedergefunden und ihre anderen Gefühle dadurch unter Kontrolle bekommen hat. Dabei ließ sie die Gefühle und Emotionen, die in Gestalt von kleinen Wesen auftraten, ein hitziges Gespräch führen. Finja Dralle trug ihren Text „Ich brauche keinen Hulk“, der an ihre Schwester gerichtet war, komplett auswendig vor und bemerkte, dass man kein Superheld sein muss, um ein „Held“ zu sein. Lena Berger, die sagte „Werbung beeinflusst uns nicht“, forderte das Publikum auf, ihre Sätze zu beenden, und so merkte das Publikum, dass Werbung uns doch sehr beeinflusst. Nach diesem eher lustigen Text, machte Isabell Foos eine tiefgründige Gedankenreise. Die Gedanken und Gefühle, die sie schriftlich festhielt und vortrug, konnte das gesamte Publikum nachvollziehen und dachte vermutlich kurz drüber nach, ein symbolisches neues Buch zu öffnen. Abschließend erzählte uns Leonie Verbeek von dem Baum, der in ihrem Kopf wuchs und alles kontrollierte, was sie dachte, tat oder sagte.

Leider war durchaus zu merken, dass das Publikum zuweilen sehr parteiisch bewertet hat. Das war ziemlich schade, da dadurch ein paar Slammer eine fast schon unverschämt niedrige Punktzahl bekamen und es sie sehr gekränkt hat. Und das sollte ja nicht das Ziel eines solchen Abends sein. An dieser Stelle weise ich bewusst nochmal auf die wichtigste Regel eines Poetry Slams hin: Respect the poet!

Im Finale standen schließlich hoch verdient Finja Dralle, Lena Berger und Leonie Verbeek. Zunächst gab es jedoch eine Pause von 15 Minuten, in der sich das Publikum Brezeln und Getränke holen konnte.





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